Footballerei/Eat the Ball: Björn, zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Familiennachwuchs und deiner zweiten Tochter. Erwartest Du in Zukunft noch Nachwuchs?

Björn: Vielen Dank. Erst einmal legen wir eine Pause ein. Aber ich würde gern noch einen Sohn haben. Als Stammhalter, um meinen Namen weiterzugeben. Ich möchte, dass es viele Werners in den USA gibt.

Footballerei/Eat the Ball: Würdest du deinen Kindern denn auch empfehlen Football zu spielen?

Björn: (überlegt) Das überlasse ich meinen Kindern. Ich möchte sie zu nichts überreden oder zwingen. Generell möchte ich aber, dass alle meine Kids Sport treiben, da es wichtig für deren Entwicklung und Persönlichkeit ist und dabei wichtige Werte vermittelt werden.

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Footballerei/Eat the Ball: Jetzt bist du gerade in Deutschland unterwegs wegen deines Projekts Gridiron Imports. Erzähl doch mal ein bisschen.

Björn: Gridiron Imports gibt jungen Talenten, die das Potential dafür haben, die Möglichkeit nach Amerika zu kommen und dort Internate/Schulen mit top akademischen Niveau, die gleichzeitig auch noch den Sport fördern, zu besuchen. Hier können sich die Jungs jeden Tag mit den anderen Spielern im Football messen. Das ist ein großer Unterschied zu Europa, wo du diese Strukturen und ein so professionelles Umfeld einfach nicht hast. Wir helfen den Jungs auf ihrem Weg über den großen Teich mit dem langfristigen Ziel ein Division 1-Stipendium, ein College-Stipendium, zu bekommen. Momentan arbeiten wir mit 35 Jungs, obwohl es uns erst seit einem Jahr gibt. Davon sind bereits neun im College untergebracht bzw. haben die Zusage für ein Division 1-Stipendium.

Footballerei/Eat the Ball: Hast du denn - neben dem Talent, was man natürlich benötigt – spezielle Tipps für die Jugendlichen, was es braucht, um eine Chance auf College-Football in den USA zu haben?

Björn: Gute schulische Leistungen sind uns und den Colleges sehr wichtig. Ohne die hast du keine Chance ein Stipendium zu bekommen. Das ist auch eine Absicherung für die Jungs. Football steht im Vordergrund, aber sollte es nicht mit der großen Karriere in der NFL klappen, sind die Jungs durch eine top akademische Ausbildung abgesichert. Auch müssen die Jungs früh anfangen, Englisch zu lernen. Du musst ja mit deinem Team, den Coaches und Lehrern vor Ort kommunizieren.

Footballerei/Eat the Ball: Du arbeitest bereits mit Coaches direkt aus den USA zusammen. Willst du denn auch noch andere deutsche ehemalige Spieler in dein Programm involvieren?

Björn: Natürlich würde ich die anderen Spieler gern mit einbeziehen. Mein Traum wäre, alle deutschen Spieler mal an einem Ort zusammenzutrommeln und den Nachwuchs in Deutschland zu pushen. Wenn einer von denen mal Lust und Zeit hat, freue ich mich. Toll wäre auch ein Gridiron Import Showcase, bei dem alle deutschen NFL-Spieler vor Ort sind. Aber das ist schwer, weil jeder sein Leben und unterschiedlich Zeit hat.

Footballerei/Eat the Ball: Ein anderes Thema. Als NFL-Spieler, vor allem in D-Line und O-Line-Positionen, musstet ihr viel essen. Worauf hast du geachtet?

Björn: Oh ja. Das ist ein wichtiges Thema. Es gibt Leute, die müssen auf jede Kalorie achten, dass sie ihr Gewicht halten, andere können essen, was sie wollen und sind immer noch dünn. Ich bin jemand, der darauf achten muss, was er isst. Das war schon immer so und deshalb war Ernährung schon immer ein wichtiges Thema für mich. Vor allem während meiner Football-Karriere, weil es wichtig war, mein Spielgewicht zu halten und damit die beste Performance zu bringen. Man muss die richtigen Kalorien zu sich nehmen. Und ihr glaubt gar nicht, was alles für Diäten im Locker Room kursieren. Jeder Spieler glaubt an irgendetwas anderes: No Carb, Low Carb, High Carb oder die Neandertaler-Diät, bei der du nur Fleisch und Früchte isst. Jeder muss für sich herausfinden, was für ihn am Besten funktioniert. Nach meinem Karriereende habe ich jetzt nur ein kleines Problem: ich esse noch so wie zu aktiven Zeiten. Obwohl das größtenteils gute Kalorien und Kohlenhydrate sind, mache ich natürlich nicht mehr im gleichen Umfang Sport. Nun befinde ich mich gerade in dem Prozess, meine Kalorienzufuhr zu senken. Es ist wichtig, eine gute Balance zu finden.

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Footballerei/Eat the Ball: Durftest du als aktiver Spieler etwas nicht essen, das du jetzt genießen darfst?

Björn: Obwohl es als Sportler weniger war, habe ich auch damals Süßes gegessen. Ich liebe Süßes und vor allem alles, was mit Schokolade zu tun hat. Aber ich musste natürlich genau auf die Mengen achten. Nach dem Karriereende habe ich einen Monat lang erst einmal alles gegessen, worauf ich als Sportler verzichten bzw. auf die Mengen achten musste. Das war vielleicht nicht ganz schlau, aber Süßes muss hin und wieder einfach mal sein. Und ich verrate euch was: was ich am meisten vermisse aus Deutschland ist Frühstück. Frische warme Brötchen und Nutella drauf. Das ist für mich das Beste. So bin ich auch mit Eat the Ball in Kontakt gekommen im letzten Jahr in Österreich beim Arena Bowl in Wien. Dort gab es mit Nussnougatcreme geboostete Weizen-Eat the Ball. Ich hatte vorher schon von Eat the Ball gehört, hatte aber nie die Möglichkeit, das Brot zu kosten. Als ich die geboosteten Bälle gesehen habe, dachte ich nur: welches Genie ist denn auf diese Idee gekommen? Dazu muss man wissen, dass ich Brot über alles liebe. Ich kann den ganzen Tag Brot essen. Jedes Mal, wenn ich hier in Deutschland bin, esse ich Brötchen und übertreibe es ein bisschen: Weizenbrötchen, dunkle Brötchen, Brötchen mit Nutella. Das ist meine größte Schwäche, weil es halt so lecker ist. Und auch, weil ich es die meiste Zeit im Jahr in den USA nicht habe. Wie gesagt, so bin ich das erste Mal mit Eat the Ball in Berührung gekommen. Ich dachte, ich beiße nur in den plain Eat the Ball und auf einmal schmecke ich die Nussnougatfüllung und denke mir, was ist denn das bitte?! Jetzt gibt es die geboosteten Bälle ja auch in der Mehrkorn-Variante, was ja noch viel gesünder ist. Und der WOW-Effekt damals war auch nicht nur wegen der Füllung, sondern auch wegen des Brots an sich. Das Brot auch ohne Füllung ist einfach gut zu essen und das hat man ja nicht oft. Mittlerweile bin ich auch Brotexperte, ich habe so viele Brote in den verschiedenen Ländern gegessen, deshalb kann ich wirklich sagen, dass Eat the Ball ein tolles Produkt hat, das super schmeckt. Als mir zum ersten Mal erzählt wurde, dass man das Brot einfach nur auftauen lassen muss, war ich erst skeptisch und habe nicht geglaubt, dass ein Brot dann so frisch schmecken kann. Aber das Produkt hat mich wirklich überzeugt. So bin ich ein echter Fan von Eat the Ball geworden.

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Footballerei/Eat the Ball: Damit erübrigt sich wohl die Frage nach deiner Eat the Ball Lieblingssorte.

Björn: Natürlich die geboostete Variante mit der Nussnougatfüllung. Aber auch die Peanut Butter Jelly-Variante schmeckt mir als Halb-Amerikaner sehr. Ich esse viel PBJ, ein PBJ-Sandwich war auch immer der Snack in der Football-Halbzeitpause, da Erdnussbutter viele gute Fette und viel Proteine hat – und dazu noch das kohlenhydrathaltige Brot. Deshalb passt die Football-Form bei der PBJ-Variante auch so gut! Ich glaube, dass Eat the Ball in Zukunft noch viel größer wird. Der Snack für Zwischendurch und alles to-go. Du holst das Brot aus deinem Tiefkühler und zwei Stunden später kannst du es essen. Perfekt! Und lecker!

Klickt hier für das vollständige Interview mit Björn: https://www.eattheball.com/downloads/de/interview-bjoern-werner.pdf